Monat: Juni 2018

Worauf ist beim Leasing zu achten?

In den letzten Jahren rückte Leasing immer weiter in den Fokus. Zahlreiche Menschen entschieden sich für das Leasen eines Fahrzeuges statt des Kaufs.

Überraschend ist das nicht, schauen Sie sich einmal die zahlreichen Vorteile des Leasings an. Zum Beispiel die steuerlichen Vorteile, die hohe Flexibilität oder Planbarkeit.

Doch Sie sollten nicht einfach einen Leasingvertrag abschließen, sondern es gibt einige Punkte zu beachten. Wir haben die wichtigsten Aspekte zusammengefasst, welche Sie sich vor dem Unterschreiben eines Leasingvertrags durchlesen sollten.

 

Für wen lohnt sich Leasing?

Sicherlich bietet Leasing viele Vorteile, doch nicht jeder kann davon profitieren. Deshalb sollten Sie vorher überlegen, ob Sie in den Bereich der lohnenden Leasingpartner fallen. Am ehesten ist Leasing für Firmen sowie Selbstständige zu empfehlen. Der Grund ist, dass es viele steuerliche Vorzüge gibt und die monatliche Belastung recht gering ausfällt. Gerade in Hinblick auf die Steuer ist das Leasing sehr praktisch. Immerhin können Sie die Mehrwertsteuer, die auf die Leasingraten anfallen, erstatten lassen.

Bei Privatpersonen ist das nicht möglich, sodass Sie diese Kosten selbstständig tragen müssen. Auf Dauer kann die finanzielle Belastung steigen. Privatleasing ist nur zu empfehlen, wenn Sie kein eigenes Auto kaufen möchten. Rechnen Sie deshalb vorher durch, ob Sie bei den Raten und Ihren Verbrauch pro Monat, weniger beim Leasing oder einer Finanzierung bezahlen würden. Sollte das Leasing besser abschneiden, wählen Sie jenes. Außerdem können Sie nach Ablauf der Leasingphase auf ein neues Fahrzeug umsteigen.

 

Die Kosten des Leasings

Die Kosten stellen wohl einer der wichtigsten Punkte beim Leasing dar. Sie wollen nicht zu viel bezahlen, aber auch nicht auf Leistungen verzichten. Vor dem Abschluss sollten Sie sich die Gesamtkosten deshalb ganz genau anschauen. Die Kosten setzen sich aus den Sonderzahlungen sowie den monatlichen Raten zusammen.

Bei manchen Anbietern können die Raten sehr gering ausfallen, dafür werden Sie bei den Sonderzahlungen zur Kasse gebeten. Beachten Sie bei der Berechnung der Kosten deshalb beide Seiten. Auf keinen Fall dürfen Sie sich nur von den Raten oder Sonderzahlungen einnehmen lassen.

 

Die richtige Vertragsform

Auch auf eine geeignete Vertragsform sollte geachtet werden.

Es gibt heute verschiedene Leasingarten, wobei Sie entscheiden, welche Form Ihnen zusagt. In den letzten Jahren hat sich das Kilometerleasing weiter durchgesetzt. Das Kilometerleasing berechnet sich aus den monatlichen Raten sowie dem Wert des Autos abzüglich Sonderzahlungen. Außerdem fließen der Leasingzeitraum sowie die gefahrenen Kilometer mit ein.

Bei dieser Vertragsform müssen Sie also genau auf die Kosten pro Kilometer achten. Hierbei gilt: Je langlebiger das Fahrzeug ist, desto geringer fällt der Preis pro Kilometer aus. Die andere Form ist das Restwertleasing. Bei dieser Art zahlen Sie den Wert des Autos abzüglich Restwert und Sonderzahlung. Je höher der Restwert ist, desto weniger müssen Sie bezahlen.

Es kann aber passieren, dass der tatsächliche Restwert am Ende der Laufzeit geringer ausfällt, als vereinbart. Nun müssen Sie nachzahlen. Dafür haben Sie den Vorteil, dass Sie die Restwertkosten besser berechnen können, als beim Kilometerleasing.

 

Abschließende Punkte

Es gibt noch einige Kleinigkeiten zu beachten. Eine Vollkaskoversicherung ist beim Leasing Pflicht, genauso wie die Einhaltung der Inspektionstermine bei der Markenwerkstatt. Bedenken Sie, dass Sie keine freie Werkstattwahl erhalten. Sie können auch einen Kratzer nicht einfach ignorieren. Außerdem bieten einige Leasinggesellschaften Service-Pakete an, die zum Beispiel eine KFZ-Versicherung beinhaltet. Schließen Sie ein solches Paket nicht direkt ab, sondern vergleichen Sie es mit Ihren eigenen Versicherungen.