Vorteile des Leasings

Vorteile des Leasings

Ein eigenes Auto ist eine große Hilfe im Alltag. Sie sind nicht mehr von öffentlichen Verkehrsmittel abhängig, sondern Ihr eigener Herr. Wann immer Sie wollen, können Sie ins Fahrzeug steigen und sich auf den Weg machen. Selbst mitten in der Nacht.

Das ist bereits einer der großen Vorteile des Leasings, denn Sie müssen nicht mehr auf ein Fahrzeug verzichten, auch, wenn Sie sich kein Auto kaufen möchten. Durch das Leasing erhalten Sie ein neues Fahrzeug und können dies nach Lust und Laune verwenden. Pro Monat zahlen Sie lediglich Raten, welche bei den meisten Anbietern recht gering ausfallen. Natürlich gibt es noch sehr viel mehr Vorteile des Leasings, weshalb wir die Wichtigsten zusammengefasst haben.

 

Planungssicher und flexibel

Sie wollen bereits vor dem Kauf eines Fahrzeugs wissen, was Sie dieses am Ende kostet. Das ist nicht so einfach, doch mit einem Leasingvertrag kein Problem. Beim Vertragsabschluss werden feste monatliche Raten vereinbart. Die Leasinggesellschaft darf die Raten nicht willkürlich erhöhen.

Somit können Sie die Kosten für den gesamten Leasingzeitraum kalkulieren. Zinsschwankungen oder unerwartete Kreditkündigungen stellen somit keine Gefahr mehr dar. Aber auch die hohe Flexibilität ist ein markanter Vorteil des Leasingvertrags. Je nach persönlichen Wünschen und Bedürfnissen kann der Vertrag angepasst werden.

Zum Beispiel entscheiden Sie über die Laufzeit, das Fahrzeug oder andere Kleinigkeiten. Dadurch, dass der Vertrag zum Großteil individualisiert werden kann, erhalten Sie genau das Fahrzeug, dass Sie sich wünschen. Außerdem können durch die Flexibilität die monatlichen Raten gemindert werden. Beispielsweise verzichten Sie auf einen besonderen Service und müssen daher weniger zahlen.

 

Die Kosten im Blick.Einfach ein neues Fahrzeug

Bereits beim Vertragsabschluss vereinbaren Sie, welches Fahrzeug Sie am Ende erhalten. Dabei müssen Sie nicht auf Autos der letzten Jahre zurückgreifen, sondern Sie können sich für das neuste Modell entscheiden. Ein großes Highlight ist, dass Sie nach Ablauf des Leasingvertrags ein neues Fahrzeug erhalten, wenn Sie das wünschen.

Somit erhalten Sie immer topaktuelle Angebote und erfreuen sich an neuen Funktionen. Aber auch der Verkauf des vorherigen Wagens gestaltet sich nicht schwierig. Mussten Sie vorher das Auto aufwendig verkaufen und bekamen dafür sogar noch einen schlechten Preis, ist es beim Leasing anders. Sie geben das Auto nach der Vertragslaufzeit einfach an den Händler zurück. Lästige Diskussionen sparen Sie sich.

Doch noch ein Vorteil kommt auf Sie zu. Da Sie das Fahrzeug meist nach einigen Jahren zurückgeben, müssen Sie keine kostspieligen Reparaturen in Form von Verschleißerscheinungen befürchten. Andere Reparaturen werden meist im Rahmen der Garantie erledigt.

 

Steuerliche Vorteile sichern

Leasing empfiehlt sich besonders für Gewerbetreibende, Freiberufler und Unternehmer. Der Grund ist, dass Sie steuerliche Vorteile erhalten. Das heißt, die Steuergesetzgebung erlaubt, die monatlichen Raten in kompletter Höhe von der Steuer abzusetzen. Diese werden als Betriebsausgaben gekennzeichnet. Sollte es bei der Übernahme des Leasingfahrzeugs zu Sonderzahlungen kommen, können Sie auch diese von der Steuer absetzen.

Dadurch sparen Sie sich pro Jahr viel Geld. Ein weiterer Vorteil für Unternehmer ist, dass ein Leasingfahrzeug lediglich in der Gewinn- und Verlustrechnung auftaucht. Dadurch nimmt das Fahrzeug keinen Einfluss auf den Verschuldungsgrad eines Unternehmens. Für Sie bedeutet das, dass die Kreditwürdigkeit nicht unter einem Leasingfahrzeug leidet.

Worauf ist beim Leasing zu achten?

In den letzten Jahren rückte Leasing immer weiter in den Fokus. Zahlreiche Menschen entschieden sich für das Leasen eines Fahrzeuges statt des Kaufs.

Überraschend ist das nicht, schauen Sie sich einmal die zahlreichen Vorteile des Leasings an. Zum Beispiel die steuerlichen Vorteile, die hohe Flexibilität oder Planbarkeit.

Doch Sie sollten nicht einfach einen Leasingvertrag abschließen, sondern es gibt einige Punkte zu beachten. Wir haben die wichtigsten Aspekte zusammengefasst, welche Sie sich vor dem Unterschreiben eines Leasingvertrags durchlesen sollten.

 

Für wen lohnt sich Leasing?

Sicherlich bietet Leasing viele Vorteile, doch nicht jeder kann davon profitieren. Deshalb sollten Sie vorher überlegen, ob Sie in den Bereich der lohnenden Leasingpartner fallen. Am ehesten ist Leasing für Firmen sowie Selbstständige zu empfehlen. Der Grund ist, dass es viele steuerliche Vorzüge gibt und die monatliche Belastung recht gering ausfällt. Gerade in Hinblick auf die Steuer ist das Leasing sehr praktisch. Immerhin können Sie die Mehrwertsteuer, die auf die Leasingraten anfallen, erstatten lassen.

Bei Privatpersonen ist das nicht möglich, sodass Sie diese Kosten selbstständig tragen müssen. Auf Dauer kann die finanzielle Belastung steigen. Privatleasing ist nur zu empfehlen, wenn Sie kein eigenes Auto kaufen möchten. Rechnen Sie deshalb vorher durch, ob Sie bei den Raten und Ihren Verbrauch pro Monat, weniger beim Leasing oder einer Finanzierung bezahlen würden. Sollte das Leasing besser abschneiden, wählen Sie jenes. Außerdem können Sie nach Ablauf der Leasingphase auf ein neues Fahrzeug umsteigen.

 

Die Kosten des Leasings

Die Kosten stellen wohl einer der wichtigsten Punkte beim Leasing dar. Sie wollen nicht zu viel bezahlen, aber auch nicht auf Leistungen verzichten. Vor dem Abschluss sollten Sie sich die Gesamtkosten deshalb ganz genau anschauen. Die Kosten setzen sich aus den Sonderzahlungen sowie den monatlichen Raten zusammen.

Bei manchen Anbietern können die Raten sehr gering ausfallen, dafür werden Sie bei den Sonderzahlungen zur Kasse gebeten. Beachten Sie bei der Berechnung der Kosten deshalb beide Seiten. Auf keinen Fall dürfen Sie sich nur von den Raten oder Sonderzahlungen einnehmen lassen.

 

Die richtige Vertragsform

Auch auf eine geeignete Vertragsform sollte geachtet werden.

Es gibt heute verschiedene Leasingarten, wobei Sie entscheiden, welche Form Ihnen zusagt. In den letzten Jahren hat sich das Kilometerleasing weiter durchgesetzt. Das Kilometerleasing berechnet sich aus den monatlichen Raten sowie dem Wert des Autos abzüglich Sonderzahlungen. Außerdem fließen der Leasingzeitraum sowie die gefahrenen Kilometer mit ein.

Bei dieser Vertragsform müssen Sie also genau auf die Kosten pro Kilometer achten. Hierbei gilt: Je langlebiger das Fahrzeug ist, desto geringer fällt der Preis pro Kilometer aus. Die andere Form ist das Restwertleasing. Bei dieser Art zahlen Sie den Wert des Autos abzüglich Restwert und Sonderzahlung. Je höher der Restwert ist, desto weniger müssen Sie bezahlen.

Es kann aber passieren, dass der tatsächliche Restwert am Ende der Laufzeit geringer ausfällt, als vereinbart. Nun müssen Sie nachzahlen. Dafür haben Sie den Vorteil, dass Sie die Restwertkosten besser berechnen können, als beim Kilometerleasing.

 

Abschließende Punkte

Es gibt noch einige Kleinigkeiten zu beachten. Eine Vollkaskoversicherung ist beim Leasing Pflicht, genauso wie die Einhaltung der Inspektionstermine bei der Markenwerkstatt. Bedenken Sie, dass Sie keine freie Werkstattwahl erhalten. Sie können auch einen Kratzer nicht einfach ignorieren. Außerdem bieten einige Leasinggesellschaften Service-Pakete an, die zum Beispiel eine KFZ-Versicherung beinhaltet. Schließen Sie ein solches Paket nicht direkt ab, sondern vergleichen Sie es mit Ihren eigenen Versicherungen.

Macht Privatleasing Sinn?

Macht Privatleasing Sinn?

Grundsätzlich genießt Auto Leasing den Ruf, dass es sich nur für Gewerbetreibende bzw. für Unternehmen lohnt. Ein Leasing für Privatpersonen sei zu teuer und am Ende zahle man sowieso drauf. Aber stimmt dies wirklich?
Dieser Frage soll im Folgenden nachgegangen werden.

 

Vorteile beim Privatleasing

Für Privatpersonen gibt es viele Gründe, ein Auto zu leasen. Der größte Vorteil dürfte darin liegen, dass immer das eigene Wunschauto gefahren werden kann. Das Fahrzeug kann alle 2 bis 4 Jahre ausgetauscht werden. Es kann bei jedem Neuvertrag auch auf andere Fahrzeuge und Modelle gewechselt werden. Und es handelt es sich immer um das neueste Modell. Wer viel Wert auf Erscheinung und Außenwirkung legt, für den sind diese Gründe besonders wichtig.

Der Aufwand dafür ist relativ gering. Am Anfang des Leasingvertrages wird das nach eigenen Wünschen produzierte Fahrzeug übernommen. Am Ende des Leasingvertrages wird es vom Autohaus zurückgenommen. Als Leasingnehmer muss sich entsprechend nicht um den Wiederverkauf des Fahrzeuges gekümmert werden. Viel Bürokratie, Verkaufsgespräche und alles was an einem Autoverkauf dranhängt, entfallen. Zudem werden eventuell anfallende Reparaturkosten gespart. Je älter das Auto wird, umso mehr steigt das Risiko eines Ausfalls und damit teurer Reparaturkosten. Hinzu kommt, dass beim Leasing, je nach Vertrag, nur wenig Eigenkapital notwendig ist. Bei einer Finanzierung wird oft eine Anzahlung verlangt.

Der größte Pluspunkt beim Privatleasing dürfte allerdings bei den großen Service-Paketen liegen. Viele Leasingfirmen bieten Komplettpakete an, in denen Wahlweise ein Inspektions-Paket, ein Versicherungs-Paket, oder gar ein Rundum-Paket enthalten ist. Dabei wird monatlich ein fester Betrag für anfallende Inspektionen, Versicherungskosten, oder sonstige Reparaturen gezahlt. Werden entsprechende Pakete gebucht, sind mit Ausnahme der KFZ-Steuer alle anfallenden Kosten eines Fahrzeugs abgedeckt. Damit ist eine vollständige Kostentransparenz abgedeckt und es kann keine bösen Überraschungen geben. Insbesondere für Privatpersonen, die monatlich nur einen fixen Betrag für ein Fahrzeug ausgeben können, ist diese finanzielle Planbarkeit ideal.

 

Nachteile des Leasings bei Privatpersonen

Leasing ist immer auch eine Frage des Geldes.

Beim Privatleasing gibt es jedoch auch Schattenseiten. Im Gegensatz zu Gewerbetreibenden oder Unternehmen, können Leasingkosten bei Privatpersonen nicht steuerlich abgesetzt werden. Auch Probleme bei der Rücknahme des Fahrzeugs können auftreten. Ist das Autohaus nicht sehr kulant, dann kann jeder kleine Kratzer zu teuren Folgekosten führen.

Schnell können vierstellige Beträge zusammen kommen – eine böse Überraschung am Ende der Laufzeit für einen kleinen Privathaushalt. Ein weiterer Nachteil ist die Flexibilität bei der Handhabung von Fahrzeugschäden. Oftmals haben Leasingnehmer keine freie Werkstattwahl. Auch muss jeder kleine Schaden umgehend behoben werden, immerhin steht der Wagen nicht im Eigentum des Leasingnehmers.

Beim eigenen Privatauto kann das Fahrzeug bei der günstigen Werkstatt „nebenan“ kostengünstig für kleines Geld repariert werden. Das Leasingfahrzeug muss in eine teure Markenwerkstatt. Ein weiterer großer Nachteil: Als Privatperson ist man an den Leasingvertrag gebunden. Nur selten gibt es eine Ausstiegsklausel. Ist der Vertrag einmal abgeschlossen, muss dieser auch bis zum Ende eingehalten werden. Kommt ein Leasingnehmer in unvorhergesehene finanzielle Schwierigkeiten, dann lässt sich der Vertrag nicht kündigen. Bei finanzierten Fahrzeugen ist immerhin ein Verkauf und die Ablöse des Kredites möglich.

 

Fazit

Grundsätzlich richtet sich die Antwort auf die Frage, ob Privatleasing Sinn macht, nach den eigenen individuellen Wünschen. Soll immer das neuste Modell bei größtmöglicher finanzieller Transparenz gefahren werden, dann kommt das Leasing durchaus in Frage. Steht jedoch die Flexibilität bezüglich des eigenen Fahrzeugs im Vordergrund, dann sollte, als Privatperson, das Wunschfahrzeug lieber finanziert werden.

Unterschiede zwischen Finanzierung und Leasing

Unterschiede zwischen Finanzierung und LeasingSobald der alte PKW ausgedient hat, der Familie nicht mehr gefällt oder einfach zu klein geworden ist, ,muss ein neues Auto her. Doch bei vielen ist heute das Bargeld dafür einfach zu knapp. In diesem Fall gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, dennoch in den Besitz eines neuen Fahrzeuges zu kommen: Die PKW Finanzierung oder das PKW Leasing. Doch wo liegen da die Unterschiede und welches Modell ist lukrativer für den Verbraucher?

Die Unterschiede zwischen Leasing und Finanzierung

-> Der grundlegende Unterschied zwischen einem Fahrzeug Leasing und einer Finanzierung besteht darin, dass das Auto nur bei der Finanzierung auch tatsächlich in den Eigentum des Besitzers übergeht. Beim Leasing werden die Raten hingegen lediglich für die Nutzung des Autos bezahlt. 

Der Begriff Leasing heißt wörtlich übersetzt „mieten“ und genau das tut der Autokäufer auch, wenn er einen Leasingvertrag abschließt. Das Fahrzeug wird also nur für einen bestimmten Zeitraum gemietet, ohne in Besitz des Käufers überzugehen. Für den Leasingnehmer hat dieses Modell den Vorteil, dass ihm immer ein neues Auto zur Verfügung steht und teure Reparaturen eher selten vorkommen.

Kosten für das Auto.

In der Regel wird der PKW dem Leasingteilnehmer für drei Jahre überlassen und anschließend wieder an den Vertragspartner zurückgegeben.
Grundsätzlich besteht aber auch die Möglichkeit, das Fahrzeug trotz Leasing zu erwerben. Dann wird entweder der vereinbarte Restpreis für den PKW gezahlt oder die Endsumme kann per Ratenkredit finanziert werden.

Der Leasingvertrag kann sich aber auch nachteilig für den Leasingnehmer auswirken, nämlich dann, wenn die bei Vertragsabschluss vereinbarten Rahmenbedingungen nicht mehr übereinstimmen. Wurden beispielsweise die festgelegten Kilometer überschritten oder ist ein Schaden am PKW entstanden, ist in der Regel eine nicht unwesentliche Nachzahlung fällig.
Besonders interessant ist das Leasing auch für Gewerbetreibende und Selbstständige. Diese Berufsgruppen haben die Möglichkeit, die monatlichen Raten steuerlich mindernd geltend zu machen.

Bei einer PKW Finanzierung muss der Käufer nicht mit diesen Risiken rechnen, denn sobald sämtliche Raten gezahlt wurden, geht das Fahrzeug in den vollen Besitz des Finanzierungsnehmers über. Eine Finanzierung kann in der Regel über die Hausbank oder eine Autobank abgeschlossen werden. Dabei sollte der Käufer die Entscheidung von der Höhe der anfallenden Zinsen sowie von den monatlichen Raten abhängig machen.

 

Vor-und Nachteile gegeneinander abwägen

Im Grunde haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile. Jeder sollte im Vorfeld selbst entscheiden, ob irgendwann einmal ein Fahrzeug in den eigenen Besitzt übergehen soll, oder ob ein flexibles Leasing sinnvoller erscheint. Die Höhe der monatlich fälligen Raten spielt natürlich eine große Rolle bei der Entscheidung. Diese ist beim Leasing meist etwas niedriger. Bei der PKW Finanzierung ist eine geringe Ratenhöhe meist an eine hohe Anzahlung oder eine hohe Schlussrate gekoppelt.

Sobald der alte PKW ausgedient hat, der Familie nicht mehr gefällt oder einfach zu klein geworden ist, ,muss ein neues Auto her. Doch bei vielen ist heute das Bargeld dafür einfach zu knapp. In diesem Fall gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, dennoch in den Besitz eines neuen Fahrzeuges zu kommen: Die PKW Finanzierung oder das PKW Leasing. Doch wo liegen da die Unterschiede und welches Modell ist lukrativer für den Verbraucher?